Die Wein & Spirituosen Manufaktur FRICK ist über 100 Jahre alt! Aber unser Denken ist immer schon ganz aktuell
ausgerichtet auf die Qualitäts- und Genußwünsche unserer Kunden.
Seit 1514 betreibt die Familie Frick Weinanbau in Duchroth an der Nahe.
Das Wappen entstand schon weit vor dieser Zeit und das Pferd war gleichzeitig Sinnbild für Kraft, Stärke und
Kampfesgeist, stand aber auch für Bauernfamilien mit Landbesitz, oder den Landadel. Bei den Fricks konnte man
aber beileibe nicht von Landadel sprechen. Das eher karge Nahetalgebiet in der Höhe bei Duchroth eignete sich
bestens für den Weinanbau, was man schon früh hier als einfaches Weingut betrieb.
Das Wappen begleitete die Familie durch die Jahrhunderte und Heinrich Frick übernahm 1903 stolz dieses echte
Relikt einer langen Familien-Tradition, als er das Weinhaus Frick gründete und mit dem Handel und der Selbstver-
marktung begann.
Heute springt unser Pferd, ganz dynamisch auf einer neuen Edition unserer Nahe-Weine und beweißt seine
aktuelle Kraft und Frische!
FRICK steht zu seiner Heimat dem Weinland Nahe!
Ein paar wissenswerte Infos zu Naheweinen:
Das Nahe-Gebiet liegt zwischen Mosel und Rhein. Sein östlicher Teil reicht bis zum Rheingau. Im Süden grenzt
es an Rheinhessen. An der Nahe entlang reicht es von Martinstein bis Bingen und in die Täler von Guldenbach,
Gräfenbach, Glan und Alsenz.
Die Gesamtrebfläche beträgt 4.387! ha mit einem Rotweinanteil von 25%. Die Weinregion Nahe ist ein Muster-
beispiel für die Vielschichtigkeit der deutschen Weine. Neben den feinrassigen Nahe-Rieslingen und den aus-
drucksvollen Muüller-Thurgau-Weinen gibt es milde und vollmundige Silvaner, wie auch Grauburgunder mit zar-
tem Bukett. Aber auch Scheurebe, Kerner und Bacchus werden angebaut. In den letzten Jahren geselten sich
durch die klimatischen Veränderungen auch immer mehr internationale Rebsorten dazu wie z. B. Chardonnay
und Sauvignon Blanc.
Die Vielfalt der Nahe-Weine resultiert aus der ungewöhnlichen Vielfalt der Bodenarten: Grünschiefer, Porphyr,
Sandsteine, Schiefer, Rotsandstein, Mergel, Quarzit, Lehm, Vulkan-Verwitterungsböden und viele andere
(insgesamt ca. 180 Bodenarten). Dadurch ergeben sich sogar oft Unterschiede innerhalb einer Rebsorte.
Und dabei geben die Nahe-Weinbergs-Böden ihre eigenständigen und beliebten Geschmacksnoten prägnant in
ihre Weine ab und ergeben so das typische Nahe-Wein-Geschmacksbild.
Die sehenswerte Autoroute der Naheweinstraße führt auf 130 Kilometern zu den Weinen des Anbaugebietes
Nahe. Sie verbindet alle Besonderheiten dieser Landschaft in einem Rundkurs:
35 Weindörfer, steinerne Zeitzeugen wie die Klosterruine Disibodenberg und außerdem Naturschönheiten wie
der Rotenfels machen einen Besuch zum Erlebnis mit Genuss.
Das Weinhaus FRICK ist auch für Besuche offen und bietet auch gerne, auf Wunsch Gruppen eine ausführlich
kommentierte Wein-Degustation an.